Wasserschloss Unterwittelsbach

Auf den Spuren von Herzog Max in Bayern und seiner berühmten Tochter, die wir als "Sisi" kennen

Foto: © Erich Echter

Das Renaissance-Ensemble war von 1838 bis 1888 im Besitz von Herzog Max in Bayern, dem Vater der späteren Kaiserin Elisabeth von Österreich. Seine Tochter soll als kleines Mädchen unbeschwerte Sommertage in Unterwittelsbach verbracht haben, weshalb das Schlösschen den volkstümlichen Namen „Sisi-Schloss“ trägt. Die daneben liegende Schlosskapelle ist eine architektonische Rarität: Herzog Max ließ sie 1838 im neugotischen Stil mit orientalischen Anklängen bauen. Durch die Parkanlage und bewaldetes Gebiet führt ein 2 km langer Spazierweg (auch als Lauschtour begehbar) hoch zum Burgplatz in Oberwittelsbach, wo sich das Stammschloss der Wittelsbacher befand, von dem heute nur noch kleine Reste zu sehen sind. Die Burgkirche und das Nationaldenkmal erinnern an jenen Ort, der den Wittelsbachern seinen Namen gab.

Im Sisi-Schloss erzählen Ausstellungen vom Leben der Kaiserin Sisi und der Wittelsbacher. Ab Mitte 2020 ist eine Dauerausstellung zum Herrschergeschlecht der Wittelsbacher mit der berühmten Protagonistin Sisi zu sehen. Über das ganze Jahr finden hochwertige kulturelle Veranstaltungen statt.

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Wasserschloss Unterwittelsbach
Klausenweg 1, 86551 Aichach