Gemeinde Friedberg

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1. Bürgermeister Roland Eichmann
Marienplatz 5
86316 Friedberg

Tel. 0821/6002-0
Fax 0821/6002-190
E-Mail info@friedberg.de
Internet www.friedberg.de


Als Teil der Romantischen Straße ist Friedberg ein beliebter Anziehungspunkt für Deutschlandtouristen. Und es hat auch viel zu bieten: Das Rathaus mit dem wunderschönen Rathaussaal, der Marienbrunnen, das Schloss mit Aussichtsturm, die Stadtmauer und vor allem die Wallfahrtskirche "Unseres Herrn Ruhe" sind überörtlich bekannt. Vielfältige Sportangebote, Freizeiteinrichtungen für Jugendliche und kulinarische Angebote machen Friedberg trotz oder gerade wegen seiner Nähe zur Großstadt Augsburg so beliebt.

Friedberg pflegt zahlreiche internationale Beziehungen. Es bestehen Städtepartnerschaften mit Bressuire (Frankreich), Chippenham (England), Friedberg (Steiermark), La Crosse (Wisconsin, USA) und Völs am Schlern (Südtirol).


Friedberg – Uhrmacherstadt und Tor zu Schwaben

Der Lechrain war ständiger Siedlungsraum fast aller vor- und frühgeschichtlichen Epochen. Viele Funde weisen darauf hin. Ab 15 v. Chr. begannen die Römer, das Alpenvorland bis zur Donau zu erobern und Versorgungs- sowie Wohnstätten zu erstellen. Im Friedberger Stadtgebiet finden sich viele Hinweise darauf: mehrere landwirtschaftliche Betriebe, zwei Ziegeleien und eine Villa wurden entdeckt und deuten auf die Ursprünge Friedbergs hin. Die eigentliche "Geburtsurkunde" Friedbergs stellt ein Schutzbrief des Staufers Konradin und des Wittelsbachers Ludwig II., des Strengen, dar, den beide zum Schutze für die Bürger der Stadt Augsburg ausstellten. Darin ist die Errichtung einer Stadt bei der Burg Fridberch angekündigt, die erst wenige Jahre zuvor anstelle der für die Grenz- und Zollsicherung nicht mehr genügenden Winzenburg erbaut worden war. Der neu gebauten Stadt waren wichtige Rechte gewährt: das Stadtsiegel weist auf Markt und Gericht, auf Freiung und Gottesfrieden innerhalb der Mauern hin. 1392 fiel Friedberg bei der dritten Teilung Altbayerns dem Teilherzogtum Bayern-Ingolstadt zu. Ludwig VII., der Gebartete, baute die Burg aus, umgab den Ort mit einer festen Mauer, verlieh ihm ein neues Stadtrecht und schuf einen neuen Landgerichtsbezirk Friedberg. Die Pest und die Folgen des 30jährigen Kriegs gingen auch an Friedberg nicht spurlos vorbei. Noch heute erinnert die Mariensäule und der später dazu gebaute Brunnen an ein während der Pest gemachtes Gelübde. Nach dem 30jährigen Krieg wuchsen Handel und Handwerk allmählich wieder und ein neuer Handwerkszweig etablierte sich in Friedberg: die Uhrmacher. An die 350 Namen Friedberger Uhrmacher sind bekannt, ganze Familien widmeten sich dem Arbeitsprozess. Heute finden sich Friedberger Uhren in allen bedeutenden Museen Europas und bringen in Auktionen Höchstpreise. Im 19. Jahrhundert spielt die Landwirtschaft kaum mehr eine Rolle in Friedberg, Handel und Gewerbe florieren. Nach dem 2. Weltkrieg wird Friedberg Schwaben zugeteilt. Seit der Gebietsreform bildet der Altkreis Friedberg mit dem Altkreis Aichach den Landkreis Aichach-Friedberg.


Weiter Informationen rund um Friedberg können auf den Seiten der Stadt unter www.friedberg.de nachgelesen werden.

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