Markt Aindling

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1. Bürgermeister Tomas Zinnecker
Marktplatz 1
86447 Aindling

Tel. 08237/9607-0
Fax 08237/9607-50
E-Mail info@vg-aindling.de
Internet www.aindling.de


Heute besteht die Marktgemeinde Aindling aus den Ortsteilen Arnhofen, Binnenbach, Edenhausen, Eisingersdorf, Gaulzhofen, Hausen, Neßlach, Pichl, Stotzard und Weichenberg. Die Marktgemeinde zählt knapp 4.400 Einwohner, die Fläche beträgt 31,42 km². Organisatorisch bildet der Markt Aindling mit den Gemeinden Petersdorf und Todtenweis eine Verwaltungsgemeinschaft.
Versorgungsmöglichkeiten für den täglichen Bedarf, Banken, mehrere Ärzte, das Seniorenheim, Kindergarten, Grund- und Hauptschule sowie weitere soziale Einrichtungen machen Aindling zu einem beliebten Wohnort. Regelmäßig finden Veranstaltungen statt, vor allem auf dem Musiksektor. Hier wurden die "Aindlinger Konzerte" zu einem festen Begriff über die Grenzen des Landkreises hinaus. Über 100 Vereine und Verbände beleben das Freizeitgeschehen, Theateraufführungen und Sportfeste finden regelmäßig ihren Platz. Als Zentrum der Kommunikation dienen auch die drei Märkte, die jährlich abgehalten werden: der Ostermarkt, der Herbstmarkt und der Kathreinmarkt.

Avord ist die französische Partnergemeinde von Aindling. Der Ort liegt wenige Kilometer östlich von Bourges, der Hauptstadt des Departements Cher, im Zentrum Frankreichs.


Die Geschichte Aindlings

Die Gründung Aindlings dürfte in die Zeit der Christianisierung des Lechraingebietes um 750 nach Christi fallen. Der erste urkundliche Nachweis stammt aus dem Jahre 1033, als Kaiser Konrad II. dem Freisinger Bischof Egelbert und dessen Hochkirche den "Königshof Einilingun" mit allen Rechten und den übrigen Zugehörigkeiten geschenkt hat. Im Spätmittelalter galt Aindling als Wittelsbacher Amtssitz und Landschranne. Im Jahre 1479 wurden dem Ort die Marktrechte verliehen; seit dieser Zeit führt der Markt Aindling ein Wappen mit schwarzem Adlerfang auf silbernem Grund. Bedeutende geschichtliche Ereignisse waren die Einfälle der Schweden im 30-jährigen Krieg und der große Karfreitagsbrand im Jahre 1800, als nicht weniger als 44 Häuser dem Großbrand zum Opfer fielen. Die erste Schule wurde im Jahre 1506 in Aindling errichtet und ist urkundlich belegbar. Kriege und Hungersnöte behinderten in früheren Jahrhunderten den kontinuierlichen Aufbau des Marktes. Dennoch waren 1760 im Markt bereits über 60 Gewerbetreibende ansässig, der Ort galt schon zu damaligen Zeiten als Zentrum am Lechrain und hatte die Niedergerichtsbarkeit. Die Privilegierte Schützengesellschaft Aindling wurde im Jahre 1695 gegründet, 1872 folgte die Freiwillige Feuerwehr. 1892 erfolgt die Gründung der Liedertafel Aindling, 1906 schloß sich die Gründung des Kath. Burschenvereins an. Der TSV Aindling wurde nach den Schreckensjahren des 2. Weltkrieges 1946 aus der Taufe gehoben. 1978 wurde nach weit mehr als 100 Jahren überlieferter Blasmusiktradition der Musikverein Aindling gegründet.

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