Stadtführung durch Friedberg

Foto: © Trykowski - Tourismusverband Allgäu/Bayerisch-Schwaben

Audio-Tour über die Geschichte der ehemaligen Uhrmacherstadt

Diese Lauschtour ist spannend für alle Generationen. Sie führt über geteerte bzw. gepflasterte Wege und ist leicht zu bewältigen. Durch die malerische Altstadt geht es zu einer Burg, die (fast) unzerstörbar war und dann über einen uralten Pilgerweg zu einer der prächtigsten Wallfahrtskirchen in Bayern.

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Weißes Gold, tickende Uhren und singende Nachtwächter

Wegbeschreibung:

Ausgangspunkt der Tour ist der Marienbrunnen mit Mariensäule (1) direkt neben dem historischen Rathaus. Die Säule wurde von dankbaren Friedberger Bürgern für die Errettung aus der 1599 grassierenden Pest errichtet. Optischer Blickfang am Platz ist das Renaissance Rathaus (1), das in der Nachfolge des berühmten Elias Holl errichtet wurde. Am Aussichtspunkt direkt am Friedberger Berg (2) ergibt sich ein wunderbarer Ausblick auf die Lechebene bis Augsburg. Der Weg führt weiter nach links entlang der Stadtmauer (3) aus dem Jahre 1400. Am südwestlichen Ende erhebt sich der alte Wasserturm, hier ist auch ein Stück des ursprünglich um die ganze Stadt führenden Wehrgangs erhalten. Durch verwinkelte Gassen wie die Klockergasse (4) mit schönen Bürgerhäusern und ehemaligen Uhrmacherunterkünften geht es weiter zur Stadtpfarrkirche St. Jakob (5), die mit ihrem Turm und neoromanischen Stil die Stadtsilhouette prägt.

Auf dem Platz an der Südseite findet sich auch das Uhrmacherdenkmal, das der Blütezeit der Stadt als Uhrmacherzentrum im 17. und 18. Jahrhundert gewidmet ist. Auf dem weiteren Weg durch das „Thal“ eröffnet sich der Blick auf das 2018 renovierte Wittelsbacher Schloss (6). Die Vierflügel-Anlage wurde damals schon im Jahre 1559 im Renaissance-Stil wieder errichtet. Hier findet man das Museum mit einer Dauerausstellung zu Uhren und Fayencen sowie wechselnden Sonderausstellungen (derzeit wegen Sanierung geschlossen). Über die Schlossstraße erreicht man die Ludwigstraße.

Von dort führt der alte Pilgerweg (7) Richtung Wallfahrtskirche Herrgottsruh (8). Entlang des Weges, der in die Herrgottsruhstraße mündet, sind die Schreine zu beachten, die den Kreuzweg Jesu Christi darstellen und von Friedberger Handwerkern als Gemeinschaftsprojekt während der vergangenen historischen Altstadtfeste „Friedberger Zeit“ gestaltet und gestiftet wurden. Am Ziel erwartet den Wanderer ein Juwel des bayerischen Rokoko, die herrliche Wallfahrtskirche Herrgottsruh mit ihren kostbaren Fresken und Stuckarbeiten, sowie dem namensgebenden „Ruhherrle“, dem Gnadenbild des ruhenden Jesus.

Länge:
2,2 km und 1 km Rückweg (Gehzeit ca. 1 ½ Stunden)

Wegweisung:

pinkfarbene Schilder und Lauschpunkte

Startpunkt:
Marienbrunnen

Parkmöglichkeiten:
Marienplatz oder Tiefgaragen Ost,
Ludwigstraße und West Bauernbräustraße

Nächstgelegene Haltestelle:
Friedberg Marienplatz
www.avv.de

iPod -Verleihstationen:
Infotheke im Rathaus, Marienplatz

Weitere Informationen finden Sie hier.
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Wanderwegepate:
Stadt Friedberg
tourismus@wittelsbacherland.de