Monitoring

Informationen zum Verlauf der aktuellen Förderperiode

 
Das LAG-Management überprüft stets gemeinsam mit den Gremien des Vereins den aktuellen Stand zur Umsetzung der Lokalen Entwicklungsstrategie. Fragestellungen wie "Wo stehen wir?", "Wie viel Fördermittel sind bereits gebunden?" oder "Welche Entwicklungsziele und Indikatoren werden besonders erfüllt?" werden hier beantwortet. Auch die Vor-Planung für die Arbeitsweise des Vereins wird hier durchgeführt. Drei wesentliche "Instrumente" werden hierfür verwendet. Detailliertere Informationen finden Sie auch in der Lokalen Entwicklungsstrategie.

Monitoring-Bogen

Ebene 1: Entwicklungsziele
 
Zum einen der sogenannte "Monitoring-Bogen". Hier werden zunächst alle Maßnahmen, die zur Erfüllung der LES beitragen, gesammelt und dokumentiert - unabhängig der Förderprogramme. Dazu zählen beispielsweise neben LEADER-Projekten auch Maßnahmen der Dorferneuerung oder ungeförderte regionale und lokale Maßnahmen.
 
In einem weiteren Schritt wird speziell auf die LEADER-Förderung und die Steuerung der Fördermittel eingegangen. Auf der Ebene der Entwicklungsziele kann hier überprüft werden, wie viele LEADER-Mittel pro Ziel durch Projekte bereits gebunden sind - im Vergleich zur Vorplanung. So kann auch festgestellt werden, ob und welche Maßnahmen für die "Steuerung" der Fördermittel notwendig sind (z. B. Einführen einer Maximalhöhe für alle Projekte oder das "Schließen" bestimmter Ziele für mögliche neue Projekte). Dies hat dann Einfluss auf den Finanzplan oder das Zielsystem der LES.
 
In einem dritten Schritt wird der Hauptindikator der Entwicklungsziele, nämlich die Anzahl der Maßnahmen und Projekte" betrachtet. Dabei werden die LEADER-Projekte sowie die weiteren Maßnahmen gezählt und mit dem Zielwert verglichen.
Ebene 2: Handlungsziele
 
Auf der Ebene der Handlungsziele wird genauer auf die spezifizierten Indikatoren, also bestimmte festgesetzte Zielwerte pro Handlungsziel, eingegangen. Ein Beispiel für einen Indikator ist z.B. die Anzahl von generierten Veranstaltungen durch die einzelnen LEADER-Projekte. Hier wurden im Vorfeld bestimmte Ziele, z.B. 10 für ein Handlungsziel, festgesetzt. Im Laufe der Förderperiode wird überprüft, ob dieser Indikator erfüllt wird. Aufbauend auf diesen Ergebnissen können die Indikatoren wahlweise angepasst oder auch neue Indikatoren eingeführt werden.

Aktionsplan

Der Aktionsplan zeigt im allgemeinen auf, wie die Arbeitsweise der LAG und des LAG-Managements geplant ist. Von der Anzahl der Sitzungen des Vorstands bis hin zu eigenen Meilensteinen für die jeweiligen Projekte sind hier bestimmte Vorstellungen und Schätzungen festgelegt. Der Plan wird alle zwei Jahre fortgeschrieben und der aktuelle Stand, wie auch der Monitoringbogen, in den Gremien des Vereins vorgestellt.

Informationsveranstaltungen

Zur transparenten Information über den Verlauf der aktuellen Förderperiode organisiert der Verein verschiedene Veranstaltungen oder nimmt an solchen teil. Ziel ist es stets, über die aktuellen Projekte in der Region zu berichten.
  • Ein Beispiel ist die Regionalkonferenz, die alle Interessierten dazu einlädt, sich über den aktuellen Stand und die neuen Projekte zu informieren (1. Regionalkonferenz am 25. September 2017, Bilddokumentation)
  • Wer noch aktiver mit informiert werden möchte, kann sich in den Arbeitskreisen des Vereins engangieren. Diese, bestehend aus Bürgerinnen und Bürgern sowie auch Fachexperten werden stets über die neuen Projekte informiert, in dem Projektträger vor Ort die Maßnahmen präsentieren. Es besteht hier auch die Möglichkeit, Ideen weiter zu entwickeln und Projekte zu gestalten. In Form von Besuchen und Befahrungen werden vor Ort die umgesetzten Projekte besucht. Die Teilnahme ist unverbindlich und flexibel.
  • In Form von Workshops für die Projektträger wird auch im Sinne des Qualitätsmanagements der Erfahrungsaustausch sowie gegenseitige Information innerhalb der Träger gefördert.
  • Auch bei regionalen Messen oder Veranstaltungen wird informiert. Der Verein organisiert beispielsweise Formate wie den "Markt der Möglichkeiten" (Beispiel Forum Z des BN im April 2017) oder ist mit einem eigenen Informationsstand zur LES und LEADER vertreten.