Gemeinde Todtenweis

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1. Bürgermeister Konrad Carl
St.-Afra-Str. 18
86447 Todtenweis


Tel. 08237/9607-55 oder 959156
Fax 08237/ 959428
E-Mail buergermeister@todtenweis.de
Internet www.todtenweis.de


Neben der traditionellen Landwirtschaft existieren mittelständische Handwerksbetriebe sowie zwei Konservenfabriken. Auch ein feinmechanischer Betrieb hat sich in den letzten Jahren gut entwickelt. Die durch den Kiesabbau entstandenen Seen wurden als Freizeitanlage gestaltet und sind zu einem beliebten Naherholungsgebiet, den sog. „Sander Badeseen“ geworden. Wegen der günstigen Infrastruktur, vor allem der verkehrsgünstigen Lage und der geringen Entfernung zu Augsburg hat die Gemeinde Todtenweis eine kontinuierlich steigende Bevölkerungszahl von derzeit etwas über 1.400 Einwohnern auf einer Fläche von 20,28 km² aufzuweisen. Kindergarten, Grundschule und eine Raiffeisenbank sind vor Ort. Auch die Freizeit kommt in Todtenweis nicht zu kurz: Laienspielschar, Pfarrbücherei, Jugendheim und viele Veranstaltungen tragen zu dem Angebot bei.


Die Geschichte von Todtenweis

Die Gemeinde Todtenweis, zwischen zwei Höhenzügen im Lechraingebiet nordöstlich von Augsburg gelegen, war bereits 1000 bis 1800 v. Chr. besiedelt, wie die zahlreichen Bodenfunde beweisen. Die Siedlung mit dem Namen Todtenweis dürfte im Zeitraum von 750 bis 760 nach Christus entstanden sein. Die erste urkundliche Erwähnung findet sich allerdings erst in einer Urkunde Heinrichs II. vom 26. Juni 1033, mit welcher die Übergabe eines Landgutes bei Todtenweis durch die Kaiserin Kunigunde am 24. Juli 1024 an das Kloster St. Ulrich und Afra in Augsburg dokumentiert ist. Fraglos beginnt mit dieser ersten urkundlichen Erwähnung auch die enge Verbundenheit des Ortes Todtenweis mit dem genannten Kloster, die fast 800 Jahre lang bis zur Säkularisation anhalten sollte. Seit dem 11. Jahrhundert übte das Kloster St. Ulrich und Afra auch das Patronsrecht über die Pfarrei aus. Hervorzuheben ist der Neubau der Pfarrkirche St. Ulrich und Afra im Jahre 1737/38, dessen Deckengemälde von Christoph Thomas Schäffler eine Sehenswürdigkeit darstellt. Die Neugestaltung der Verwaltung und der Kommunen führte in den Jahren 1818 und 1819 zum Zusammenschluß der Orte Todtenweis, Sand und Bach zu einer politischen Gemeinde. Damit begann eine stetige Aufwärtsentwicklung. Im Zuge der Gebietsreform wurde die Gemeinde Todtenweis Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Aindling.
 

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