Gemeinde Steindorf

 

1. Bürgermeister Paul Weckertl_files/Daten/landkreis_gemeinden/gemeindenuebersicht/Gemeinde Steindorf teaser.jpg
Schulstr. 7
82297 Steindorf


Tel. 08202/8735
Fax 08233/3801-28
E-Mail bgm.steindorf@vr-web.de
Internet www.gemeinde-steindorf.de


Steindorf ist die südlichste Gemeinde des Wittelsbacher Landes. Sie ist Mitgliedsgemeinde der Verwaltungsgemeinschaft Mering. In Hofhegnenberg steht eine Sportanlage mit zwei Fußballspielfeldern und einem Sportheim zur Verfügung. Neben 12 Vereinen gibt es in jedem Ortsteil Freiwillige Feuerwehren mit Gerätehäusern.


Die Geschichte von Steindorf

Im 11. Jahrhundert gehörte das Gemeindegebiet zum "Augstgau in der Grafschaft des Arnold von Dießen". Urkundlich gesichert wurden die Ortschaften Fresried 1177, Hausen bei Hofhegnenberg 1172, Hofhegnenberg 1354 und Steindorf 1177 erwähnt. Zum Gemeindebereich gehört auch die Putzmühle an der Paar. Sie wurde erstmals 1336 urkundlich erwähnt. Bereits 1399 bildeten Hausen, wie der "Ort unter der Burg zu Haegninberg" und Steindorf im westlichen Teil der Hofmark Hegnenberg ein zusammengefaßtes Gebiet. Fresried war damals ein landgerichtsunmittelbarer Ort und unterstand direkt dem Landgericht Landsberg. Auch die Hofmark Hegnenberg gehörte dem Landgericht Landsberg an. 1542 übergab der bayerische Herzog Wilhelm IV. die Hofmark Hegnenberg an Georg Dux, dem Stammvater des Adelsgeschlechtes, das zuständig war für Verwaltung, Niedergericht und Vogtei. Als 1823 das Landgericht (Fürstenfeld) Bruck aus der Taufe gehoben wurde, wechselten alle vier Orte zum neuen Verwaltungsbereich an der Amper. Gleichzeitig mit der Abschaffung des Patrimonialgerichtes Hofhegnenberg wurden die bereits seit 1818 etablierten, selbständigen Gemeinden Eresried, Hausen, Hofhegnenberg und Steindorf neuerdings bestätigt (1848). Ab Mai 1973 bestand innerhalb der vier Gemeinden Einigkeit, sich zu einer politischen Gemeinde zusammenzuschließen. In der neuen Gemeinde Steindorf mit den weiteren Orten Eresried, Hausen und Hofhegnenberg trat der ortsübergreifende Gemeinderat am 3.Mai 1978 das erste Mal zusammen. Im Zuge der Gebietsreform schieden alle vier Orte aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck und dem Regierungsbezirk Oberbayern aus. Sie bilden seitdem die südlichste Gemeinde des Landkreises Aichach-Friedberg im Regierungsbezirk Schwaben.

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