Markt Mering

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1. Bürgermeister Hans-Dieter Kandler
Kirchplatz 4
86415 Mering

Tel. 08233/3801-0
Fax 08233/3801-28
E-Mail info@mering.bayern.de
Internet www.mering.de


Der Markt Mering - an der Bahnlinie München Augsburg gelegen - ist ein attraktiver Wohn- und Wirtschaftsstandort im südlichen Landkreis Aichach-Friedberg. Insbesondere für junge Familien wird ein breites Angebot bereit gehalten, von der Krabbelstube, den Kindergärten, einer Mittagsbetreuung an beiden Grundschulen, einem Hort bis hin zum gemeindlichen Jugendzentrum. Ein vielfältiges Vereinsleben ergänzt die Jugendarbeit in hervorragender Form. Die Ansiedlung neuer Arbeitsplätze im verträglichen Miteinander von "Wohnen, Leben und Arbeiten" ist ein ständiges Ziel der örtlichen Wirtschaftsförderung. Die Freizeitangebote sind breit gestreut und sprechen alle Interessengruppen an: Das Engagement in einem der 84 Vereine, das Wandern in der landschaftlich reizvollen Lage des Lechrains oder Einrichtungen wie Freibad, Bürgerzentrum oder Heimatmuseum. Beim traditionellen Volks- und Heimatfest, den Wochenmärkten, den vier Jahrmärkten sowie dem Christkindlmarkt treffen sich Jung und Alt in geselliger Runde.
Zusammen mit den Gemeinden Schmiechen und Steindorf bildet der Markt Mering eine Verwaltungsgemeinschaft.

Merings Partnerstadt ist das französische Ambérieu en Bugey.


Die Geschichte Merings

Die Gegend in und um Mering ist seit etwa 5500 Jahren besiedelt. Das 1966 entdeckte jungsteinzeitliche Dorf zeugt von den ersten sesshaften Vorfahren. Das reichhaltige Fundgut kann im Meringer Heimatmuseum besichtigt werden. Ungewöhnlich ist vor allem die große Anzahl vorgeschichtlicher und frühmittelalterlicher Wallanlagen. Ob der Ortsname Mering aus Mor, Moringa, Möring, jedenfalls unmittelbar nach der Vetreibung der Römer im 5. Jahrhundert entstand, ist nicht gesichert.

Die erste bisher bekannte schriftliche Erwähnung von Mering am 14.November 1021 ist eher zufällig. Sie erfolgte auf einem Italienzug von Kaiser Heinrich II., als er auf dem Königshof Mering, der "Villa Moringa" eine Schenkungsurkunde ausstellte und dabei den Ortsnamen benannte. Mering hatte durch Jahrhunderte viel unter kriegerischen Zerstörungen zu leiden. Das letzte Mal im Jahr 1704, als die Engländer und Holländer im Spanischen Erbfolgekrieg Mering völlig niederbrannten. Der Niedergang des Ortes erreichte mit der Auflösung des Pflegegerichts und dem damit verbundenen Notariat 1799 einen Tiefpunkt. Die über 1000 Jahre währende hohe Gerichtsbarkeit erlosch. Mering zählte im Jahre 1840 nur mehr 1529 Einwohner. Durch den Bau der Eisenbahnlinie München - Augsburg begann ein bis heute anhaltender Aufwärtstrend.

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