Gemeinde Merching

 tl_files/Daten/landkreis_gemeinden/gemeindenuebersicht/gemeinde-merching-teaser.jpg

1. Bürgermeister Martin Walch
Hauptstr. 26
D-86504 Merching

Tel. 08233/7441-0
Fax 08233/7441-28 oder -29
E-Mail rathaus@gemeinde-merching.bayern.de
Internet www.merching.de


Im Ort sind die wichtigsten Einrichtungen der Grundversorgung und der kommunalen Daseinsvorsorge vorhanden. Kindergarten sowie Grund- und Hauptschule sind dabei ebenso vertreten wie eine neue Mehrzweckhalle. In Merching findet ein reges Vereinsleben statt. Fast 30 Vereine haben sich etabliert und finden sich zu gemeinsamen Aktivitäten zusammen.

Durch die gute Verkehrslage und die allgemeine Infrastruktur hat Merching heute eine große Bedeutung als Wohnsiedlung. So hat Merching eine Bahnhaltestelle und mehrere Busverbindungen. Es liegt an der B 2 zwischen München und Augsburg und an der Bahnlinie Mering – Weilheim. Der Bahnhof in Mering ist in nur wenigen Minuten erreichbar. Dort befindet sich der Anschluss an die Bahnlinie Augsburg – München. Mit dem Mandichosee (Lechstaustufe 23) hat Merching eine große Bedeutung für die Naherholung im Großraum Augsburg gebracht. Für den Wassersport (Segeln, Surfen, Badebetrieb) sind alle Voraussetzungen gegeben. Schöne Spazierwege am See und in den Auwäldern dienen der Erholung.


Die Geschichte Merchings

Bereits in der Jungsteinzeit, ca. 2500 v.Chr., war das Gebiet des heutigen Merching von Menschen besiedelt. Zur Zeit der Römer, ca. 15 n. Chr., kreuzte unweit des heutigen Ortskerns die „Via Teberia“, die große Heerstraße der Römer von Augsburg (Augusta Vindelicorum) nach Salzburg (lovavum) zwei Nebenstraßen. Es ist anzunehmen, dass schon in dieser Zeit ein römischer Gutshof bestand. Im Zuge der Völkerwanderung besiedeln die Bajuwaren, ein Volksverbund mehrerer germanischer Stämme, zwischen 490 und 530 die Donau Hochebene. Der Name Merching geht zurück auf den Bajuwarenführer Mandicho, der im sechsten Jahrhundert Maentichingen (wörtlich „bei den Leuten des Mandicho“) gründete.
Bis in die letzten Jahrhunderte war die Bezeichnung Mänching gebräuchlich. Oft unterschied man durch den Zusatz „Bayer“–Mänching den Ort von „Schwab“- Mänching. Seit 300 Jahren hat sich der Name Merching durchgesetzt.
Zeuge der Weltgeschichte wurde Merching im Jahr 955. Am 10. August besiegte Otto der Große die Ungarn in der Schlacht auf dem Lechfeld unweit von Merching. Manchmal finden Bauern beim Umpflügen der Felder noch Hufeisen aus dieser Zeit.
Die ersten offiziellen Aufzeichnungen über Merching finden sich in Urkunden des 12. Jahrhunderts. Sie belegen die Existenz eines niederen Adelsgeschlechts „ zu Mänching“ und des herzoglichen Amtes „Officium Mänchningen“.

1978 wurde Merching bei der Gebietsreform zwei Jahre lang Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Mering. 1980 erlangte Merching aber wieder die Selbstständigkeit. Die Orte Hochdorf und Steinach schlossen sich an.

Zurück