Gemeinde Kissing

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1. Bürgermeister Manfred Wolf
Pestalozzistr. 5
86438 Kissing

Tel. 08233/7907-0
Fax 08233/5290
E-Mail gemeinde@kissing.de
Internet www.kissing.de


Kissing ist eine moderne, aufstrebende Gemeinde mit rund 11.000 Einwohnern. Sie bietet ihren Bewohnern neben neu angesiedelten Einkaufsmärkten ein breites Spektrum an Ärzten, Zahnärzten und weiteren Diensten des Gesundheitssektors. Fünf Kindergärten, ausreichend Spielplätze und die Grund- und Hauptschule stehen für den Nachwuchs zur Verfügung. Das Jugendzentrum der Gemeinde ist in der Paartalhalle untergebracht. Auch ältere Menschen fühlen sich in Kissing wohl: die Erweiterung des bestehenden Gebäudes für "Betreutes Wohnen" bietet die Möglichkeit, im gewohnten Umfeld zu bleiben. Westlich von Kissing liegt der Weitmannsee. Das Gebiet um den Weitmannsee ist zu einer großflächigen Erholungslandschaft mit bedeutendem Freizeitwert geworden. Bademöglichkeiten für Kinder und Erwachsene, ausgedehnte Liege- und Spielwiesen, Wanderwege, eine Gaststätte und ein großer Besucherparkplatz stehen zur Verfügung.


Die Geschichte Kissings

Die frühe Geschichte Kissings ist eng verknüpft mit den zeitgeschichtlichen Ereignissen des berühmten Bayerischen Lechfeldes, auf und an dem die Kelten und Römer siedelten, die Huosi gründeten, Karl der Große weilte, der Gunzenlee lag, wo Ulrich, Bischof von Augsburg und der deutsche König Otto der Große das Abendland vor den Ungarn retteten. Hierher kamen Barbarossa und Konradin, die Welfen, Staufer und Wittelsbacher hatten hier Besitz, Heerzüge, Stämme und Händler lagerten und durchzogen das Gebiet, Kriege wurden geführt. 763 wird der Ort Kissing erstmals als "Kisingas" und 1050 als Chissingin urkundlich erwähnt. Der Name Kissing soll von Giso, Kiso, Chisso (altdeutscher Männername) herkommen. Eine andere Deutung ergibt soviel wie quellenreiches Gebiet. Kissing liegt als alte Gründung am Lechrain, auf dem sich eine Kette wehrhafter Kirchen und Burgen hinzog; es besitzt selber drei Burgställe. Neben den neuen Kirchen bestehen die Gründungskirche St. Peter, die Wehrkirche St. Stephan und das barocke Kleinod der von den Jesuiten errichteten Burgstallkapelle. Dazu zwei kleine Dorfkapellen, das Jesui
tenschlösschen und im Gemeindebereich weiterhin Gut Mergenthau.

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