Stadt Aichach

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1. Bürgermeister Klaus Habermann
Stadtplatz 48
86551 Aichach

Tel. 08251/902-0
Fax 08251/902-71
E-Mail rathaus@aichach.de
Internet www.aichach.de


Im Rahmen der Gebietsreform 1972 wurden die ehemaligen Landkreise Aichach und Friedberg zusammengelegt und die Stadt Aichach wurde neuer gemeinsamer Kreissitz. Die Gemeinden Algertshausen, Ecknach, Edenried, Gallenbach, Griesbeckerzell, Klingen, Oberbernbach, Obermauerbach, Oberschneitbach, Oberwittelsbach, Sulzbach, Untergriesbach, Untermauerbach, Unterschneitbach, Unterwittelsbach und Walchshofen werden ebenfalls anlässlich der Gebietsreform eingemeindet. Mit seinen rund 21.000 Einwohnern ist Aichach eine liebens- und lebenswerte Stadt. Ärzte aller Fachrichtungen sowie ein Krankenhaus und Seniorenheime stehen in Aichach zur Verfügung. Aichachs Schüler können alle weiterbildenden Schulen bis hin zu Gymnasium, Real- und Berufsschule direkt am Ort besuchen. In Aichach wird das Vereinsleben groß geschrieben. Von A wie ADAC bis W wie Wittelsbacher Land e. V. kann sich jeder in den ansässigen Vereinen engagieren. Die günstige Lage im Städtedreieck München-Augsburg-Ingolstadt bietet auch für Gewerbeansiedlungen einen idealen Standort. Kurze Wege zu den Autobahnen München-Stuttgart (A 8) und München-Nürnberg (A 9), der nahe Regionalflughafen Augsburg-Mühlhausen und die direkte Anbindung an die Bundesstraße B 300 sind dafür von Vorteil.

Die Stadt Aichach pflegt Städtefreundschaften mt Brixlegg (Tirol), Schifferstadt (Pfalz) und Gödöllö (Ungarn).


Aichach – Geschichte einer altbaierischen Stadt

Aichach kann auf eine 1000-jährige Geschichte zurückblicken. Im frühen 11. Jahrhundert wird Aichach in einer Urkunde erwähnt. Die Grafen von Scheyern-Wittelsbach sind die Burg- und Grundherren dieses Gebietes. In der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts erbaute sich Pfalzgraf Otto IV. zu seiner Burg in Oberwittelsbach noch ein Stadtschloss in der Südwestecke von Aichach. 1180 belehnt Friedrich Barbarossa den Pfalzgrafen mit dem Herzogtum Bayern. Doch bereits 1209 wurde die Burg Oberwittelsbach geschleift und der letzte Pfalzgraf Otto VIll., der den staufischen König Philipp von Schwaben im Jahr 1208 in Bamberg getötet hat, geächtet. 1210 schenkt Ludwig I., der Kehlheimer, die Kirche und ihre Liegenschaften dem Deutschen Orden, der im Pfarrhof einen Komtur einziehen lässt. Aichach ist somit die südlichste Komturei des Ordens in deutschen Landen bis zur Säkularisation 1803. 1347 verleiht Kaiser Ludwig der Bayer dem Ort das Stadtrechtsbuch, "so wie München es besaß". 1634 brannte die Stadt zwischen dem Schwedengeneral Gustav Horn und den kaiserlichen Generälen Aldringen und Johann von Werth nahezu völlig ab. Das herzogliche Schloss wurde im Jahre 1704 Opfer des Spanischen Erbfolgekrieges, als englische, holländische und spanischeTruppen nach Aichach kamen. Die Bahnlinie Augsburg-Aichach-Ingolstadt wurde 1875 eröffnet und 1908 bekam Aichach die große Frauenstrafanstalt.


Weitere und ausführlichere Informationen zur Stadt Aichach, zur Geschichte und seiner näheren Umgebung erhalten auf den Internetseiten der Stadt Aichach.

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