Gemeinde Adelzhausen

 

1. Bürgermeister Lorenz Braun tl_files/Daten/landkreis_gemeinden/gemeindenuebersicht/gemeinde-adelzhausen-teaser.jpg
Aichacher Str. 12
86559 Adelzhausen

Tel. 08258/1474
Fax 08258/1378
E-Mail info@adelzhausen.de
Internet www.adelzhausen.de


In Adelzhausen gibt es einen Kindergarten und ein modernes Bürgerhaus mit Gemeindeverwaltung, Feuerwehr, Pfarrsaal, Jugend und Mehrzweckräumen. Seit 1795 gibt es eine Volksschule in Adelzhausen. Die Einweihung des jetzigen Schulhauses fand 1965 statt. Seit der Schulreform im Jahre 1969 beherbergt dieses großzügig angelegte Schulhaus die Grundschule für die beiden Gemeinden Adelzhausen und Sielenbach. Die im Jahr 2000 auf dem Schulgelände errichtete Sporthalle steht sowohl der Schule wie auch den Vereinen zur Verfügung. Eine große Sportanlage mit Vereinsheim, Spielfeldern, Tennisplätzen, Asphaltstockbahnen und Kinderspielplatz bereichert das Freizeitangebot der 16,97 km² großen Gemeinde. Durch die zentrale Lage als direkte Anschlussstelle an die Autobahn A 8 München-Stuttgart ist Adelzhausen ein beliebter Ort für Wohn- und Gewerbeansiedlungen. Zusammen mit seinen Ortsteilen Burgadelzhausen, Haunsried, Heretshausen, Irschenhofen, Landmannsdorf, Michelau, Tremmel und Weinsbach und gehört Adelzhausen zur Verwaltungsgemeinschaft Dasing.


Die Geschichte Adelzhausens

Adelzhausen ist der älteste urkundlich belegte Ort im Landkreis. Im Jahre 782 schenkte der Ortsgründer Adalhelm seinen Besitz nebst Kirche ("Adalhelmshusir") dem Bistum Freising. Der heutige Ort mit rund 1.500 Einwohnern geht auf einen Hof, den Sedelhof, zurück, der schon um 700 entstanden sein dürfte. Es wird vermutet, daß der Hof ursprünglich bei der Kirche lag, die heute noch einen burgartigen Eindruck erweckt. Adelzhausen, aber auch Heretshausen mußten die wichtige Straße von Augsburg nach Freising beschützen. Als "Ochsenstraße" heute noch bekannt, ist sie identisch mit der "Römer-" später auch "Salzstraße", die über Augsburg-Freising-Reichenhall bis in den Orient reichte. Der Adelzhauser Burgstall verdient besondere Aufmerksamkeit. Er ist ein typisches Beispiel für den Rest einer Ministerialburg, von denen es in der nahen Umgebung noch einige gibt, alle so gut wie unerforscht, teils schon zerstört. Die Adelzhauser, ein niederes Adelsgeschlecht, bauten sich hier um 1300 vermutlich eine Burg. Damals begannen die Ritter von Adelzhausen auch, Gericht über das Dorf Adelzhausen auszuüben. 1350 sind in einer Urkunde des Klosters St. Ulrich und Afra in Augsburg die drei Brüder Heinrich, Reimbot und Palmer, die Adelzhauser, genannt. Nach der Hofmarkbeschreibung von 1752 bestand Adelzhausen damals aus 43 Anwesen. Ort und Pfarrei Adelzhausen können auf eine alte Geschichte zurückschauen. Um 800 gab es im Raum Friedberg, Aichach und Hohenwart Bestrebungen, sich unter den Schutz des Bischofs von Freising zu stellen. Nach der Säkularisation übernahm der Bayerische Staat, d.h. der jeweilige König, das Präsentationsrecht, das dann im Jahre 1925 vertraglich an den Bischof von Augsburg zurückgegeben wurde. Die Kapelle in Burgadelzhausen, die dem Heiligen Nepomuk geweiht, ist, ging 1976 im Zuge der Gemeindegebietsreform an die Gemeinde Adelzhausen. 1200 Jahre lang stand die Pfarrkirche St. Elisabeth am nördlichen Ortsrand auf einer kleinen Anhöhe. Erst in diesem Jahrhundert ist sie durch neue Wohnbauten und durch die Schule in den Mittelpunkt des Dorfes gerückt.

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